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Zahnimplantate sind ein seit Jahrzehnten etabliertes Verfahren der modernen Zahnmedizin und weisen hohe Langzeit-Erfolgsraten auf. Dennoch bringt jeder operative Eingriff gewisse Risiken mit sich.

Lesen Sie, welche Komplikationen auftreten können, welche Faktoren den Behandlungserfolg beeinflussen und wie sich die Risiken möglichst gering halten lassen.

Wie hoch sind die Erfolgsaussichten von Zahnimplantaten?

In Deutschland werden jährlich rund 1,3 Millionen Zahnimplantate gesetzt. Langzeitstudien zeigen für bewährte Implantatsysteme hohe Überlebensraten: Auch zehn Jahre nach dem Einsetzen sind je nach Studie noch mehr als 90 Prozent der Implantate erhalten. Dabei ist zwischen Überlebens- und Erfolgsrate zu unterscheiden. Ein Implantat kann weiterhin fest im Kiefer sitzen, obwohl beispielsweise eine Entzündung des umliegenden Gewebes vorliegt. Für den langfristigen Behandlungserfolg spielen deshalb neben dem Implantat selbst auch eine sorgfältige Planung, die individuelle gesundheitliche Situation und die regelmäßige Nachsorge eine Rolle.

Welche Risiken bestehen während der Operation?

Wie bei jedem operativen Eingriff können auch beim Einsetzen eines Zahnimplantats Komplikationen auftreten.

Im Unterkiefer kann in seltenen Fällen ein Nerv beeinträchtigt werden. Eine Verletzung des Nervus alveolaris inferior kann beispielsweise zu vorübergehenden oder, deutlich seltener, dauerhaften Sensibilitätsstörungen an der Unterlippe oder am Kinn führen.
Im Oberkiefer befindet sich im Seitenzahnbereich die Kieferhöhle in unmittelbarer Nähe zu den Zahnwurzeln bzw. zum Kieferknochen. Bei geringer Knochenhöhe muss ihre Lage bei der Implantatplanung besonders berücksichtigt werden.

Auch Blutungen, Schwellungen, Schmerzen oder Infektionen können nach einer Implantation auftreten. Solche Beschwerden sind in den ersten Tagen nach dem Eingriff in gewissen Maße normal. Bei stärkeren, länger anhaltenden oder zunehmenden Symptomen sollte die Zahnarztpraxis prüfen, ob eine Komplikation vorliegt.

Wie hilft die 3D-Röntgendiagnostik bei der Implantatplanung?

Nicht vor jeder Implantation ist eine dreidimensionale Röntgenaufnahme erforderlich. Wenn die anatomischen Verhältnisse genauer beurteilt werden müssen, kann eine digitale Volumentomografie, kurz DVT, jedoch zusätzliche Informationen liefern.
Mit ihr lassen sich unter anderem die vorhandene Knochenstruktur, der Verlauf wichtiger Nerven sowie die Lage der Kieferhöhle räumlich darstellen. So kann die Zahnärztin oder der Zahnarzt die Position, die Länge und die Ausrichtung des Implantats bereits vor dem Eingriff präzise planen. Bei wichtigen anatomischen Strukturen wie dem Unterkiefernerv wird dabei ein Sicherheitsabstand eingehalten. Eine sorgfältige Planung kann dazu beitragen, operative Risiken zu reduzieren.

Welche gesundheitlichen Faktoren erhöhen das Risiko von Zahnimplantaten?

Verschiedene gesundheitliche und persönliche Faktoren können den Erfolg einer Implantation beeinflussen.

Rauchen, bestimmte Vorerkrankungen und Medikamente können das Risiko von Komplikationen oder einem späteren Implantatverlust erhöhen. Rauchen gehört dabei zu den wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren. Es kann die Wundheilung beeinträchtigen und Entzündungen rund um das Implantat begünstigen. Auch schlecht eingestellter Diabetes kann die Wundheilung beeinträchtigen und das Infektionsrisiko erhöhen.

Bei Patientinnen und Patienten, die bereits an Parodontitis erkrankt waren, besteht ein erhöhtes Risiko für Entzündungen rund um das Implantat. Auch Osteoporose und insbesondere Medikamente, die den Knochenstoffwechsel beeinflussen, müssen bei der Planung berücksichtigt werden. Dazu gehören beispielsweise Bisphosphonate und andere Antiresorptiva.

Diese Faktoren bedeuten jedoch nicht grundsätzlich, dass ein Zahnimplantat ausgeschlossen ist. Bei Diabetes kommt es unter anderem auf eine gute Blutzuckereinstellung und auf die individuelle gesundheitliche Situation an. Auch Osteoporose allein spricht nicht grundsätzlich gegen eine Implantation. Bei einer Behandlung mit Bisphosphonaten oder anderen Antiresorptiva muss die Medikation jedoch vorab genau abgeklärt werden. Eine bestehende Parodontitis sollte vor der Implantation behandelt und anschließend regelmäßig kontrolliert werden.

Periimplantitis: eine mögliche Spätkomplikation

Eine der bekanntesten Spätkomplikationen ist die Periimplantitis. Dabei entzündet sich das Gewebe rund um ein Implantat, wobei auch der umgebende Knochen betroffen ist und sich zurückbilden kann.

Die häufigste Ursache einer Periimplantitis sind bakterielle Beläge infolge einer unzureichenden Mundhygiene. Auch eine frühere Parodontitis, Rauchen und unregelmäßige Nachsorge können das Risiko erhöhen. Vorbeugen lässt sich die Entzündung vor allem durch eine konsequente Mundhygiene und regelmäßige Kontroll- und Prophylaxetermine bei den Zahnärzten in Regen. Auch die Zahnzwischenräume und schwer zugängliche Bereiche rund um das Implantat sollten sorgfältig gereinigt werden. Wie häufig professionelle Kontrollen und Reinigungen sinnvoll sind, hängt vom jeweiligen Risiko der Patientin oder des Patienten ab.

So minimieren die Zahnärzte in Regen das Risiko

Vor jeder Implantation stehen bei den Zahnärzten in Regen eine ausführliche Untersuchung und Beratung. Dabei werden mögliche Risikofaktoren sowie die vorhandene Knochensubstanz einbezogen.
Wenn es für die Behandlungsplanung erforderlich ist, ermöglicht eine dreidimensionale Röntgendiagnostik eine exakte Darstellung der anatomischen Verhältnisse. So können Position und Ausrichtung des Implantats sorgfältig geplant und wichtige Strukturen wie Nerven oder die Kieferhöhle berücksichtigt werden.

Auch nach dem Eingriff begleiten die Zahnärztinnen und Zahnärzte in Regen ihre Patientinnen und Patienten mit regelmäßigen Kontrollterminen. Dadurch lassen sich mögliche Veränderungen rund um das Implantat frühzeitig erkennen und behandeln.

Lassen Sie sich von den Zahnärzten in Regen beraten

Zahnimplantate gehören heute zu den langjährig erprobten Behandlungsmöglichkeiten beim Ersatz fehlender Zähne. Sorgfältige Planung, gute Mundhygiene und regelmäßige Nachsorge tragen wesentlich dazu bei, dass ein Implantat langfristig erhalten bleibt.

Ob ein Zahnimplantat für Sie geeignet ist und welche individuellen Risikofaktoren berücksichtigt werden sollten, klären die Zahnärztinnen und Zahnärzte in Regen in einem persönlichen Beratungsgespräch. Vereinbaren Sie gerne einen Termin.

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„40 Jahre Erfahrung mit eigenem Labor“

Seit 1983 besteht unsere Praxis in Regen und mit dem Umzug 2002 in den Auwiesenweg konnten wir uns nicht nur flächentechnisch auf über 300 qm vergrößern und Parkplätze direkt vor der Tür anbieten, sondern auch unser Team auf mehr als 20 Mitarbeiter erweitern. Unsere Praxis bietet sämtliche Behandlungen zu allen Bereichen der Zahnmedizin an. Lesen Sie hier weiter

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