Viele ältere Menschen wünschen sich vor allem eines: wieder sicher essen, sprechen und lachen zu können. Doch lockere Zahnprothesen, Druckstellen oder Unsicherheit beim Kauen gehören für viele von ihnen zum Alltag.
Dieser Artikel erklärt, welche Alternativen es gibt und wie vor allem ältere Menschen durch festen Zahnersatz wieder mehr Lebensqualität gewinnen können.
Warum Prothesen im Alltag Probleme machen können
Zähne sind eine Grundvoraussetzung für gesunde Kieferknochen. Beim Kauen üben die Zähne Druck auf die Knochen aus. Dieser Druck hält sie stabil und fest. Sind keine Zähne mehr vorhanden, geht dieser Druck verloren. In der Folge bauen sich die Knochen langsam ab und Prothesen verlieren an Halt. Besonders im Unterkiefer führt das oft dazu, dass die Prothese verrutscht oder beim Essen keinen sicheren Sitz mehr hat.
Eine schlecht sitzende Zahnprothese kann Druckstellen, Probleme beim Kauen oder Unsicherheit beim Sprechen verursachen. Daher ziehen sich einige Menschen im Alltag zurück, weil sie Angst davor haben, dass sich die Prothese lockern oder sogar herausfallen könnte.
Nicht jeder spricht offen über diese Beschwerden. Viele ältere Menschen arrangieren sich über Jahre mit ihrer Situation, obwohl moderne Behandlungsmöglichkeiten deutlich mehr Komfort bieten können.
Implantate schaffen festen Halt
Eine der bewährtesten Lösungen für festen Zahnersatz sind
Implantate. Dabei handelt es sich um künstliche Zahnwurzeln, die fest im Kiefer verankert werden. Auf diesen Implantaten kann später ein
Zahnersatz wie Kronen oder Brücken befestigt werden.
Der große Vorteil liegt im stabilen Halt. Patientinnen und Patienten können wieder sicher kauen und sprechen. Oft reichen bereits wenige Implantate aus, um eine Prothese darauf zu befestigen. Diese verbleibt dann fest im Kiefer und fühlt sich fast wie echte Zähne an.
Wann ist ein Knochenaufbau notwendig?
Wenn Zähne über einen längeren Zeitraum fehlen, kann es sein, dass sich der Kieferknochen bereits zurückgebildet hat und nicht ausreichend Stabilität bietet, um Implantate im Kiefer verankern zu können. In solchen Fällen muss vor der Implantation ein
Knochenaufbau erfolgen. Dabei wird Knochenersatzmaterial als Gerüst in den Kieferknochen eingebracht. Innerhalb einiger Monate wächst eigenes Knochenmaterial ein und bringt den Kieferknochen wieder auf ein normales Volumen. Ist der Prozess abgeschlossen, kann die Implantation erfolgen.
Moderne Behandlungen sind deutlich schonender
Viele ältere Menschen sorgen sich vor Schmerzen oder belastenden Eingriffen. Moderne Verfahren sind jedoch deutlich schonender als früher. Durch digitale Planung und präzise Technik lassen sich Implantationen sicher und in der Regel schmerzfrei durchführen. In den meisten Fällen genügt eine örtliche Betäubung. Für Angstpatientinnen und Angstpatienten besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Behandlung in
Vollnarkose durchzuführen.
Mehr Lebensqualität im Alltag
Implantate bedeuten für viele Menschen weit mehr als nur besseren Halt beim Essen. Viele gewinnen ein Stück Sicherheit und Selbstvertrauen zurück. Sie können wieder unbeschwerter lachen, essen oder mit anderen Menschen sprechen.
Ihre Experten für Implantate in Regen
Welche Lösung am besten geeignet ist, hängt immer von der persönlichen Situation ab. Falls auch Sie sich für Implantate interessieren, vereinbaren Sie einen
Termin bei den Zahnärzten in Regen. In einem ausführlichen Beratungsgespräch werden wir Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten erklären, um gemeinsam die für Sie passende Lösung zu finden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!